Bewusstseinswandel

vom Geist der Trennung zum Geist der Einheit

 

Sicherlich haben sich schon viele weise Menschen zu diesem Thema geäußert, aber ich finde es wichtig, es immer wieder anzusprechen, zu durchdenken, und unter den verschiedensten Gesichtspunkten zu beleuchten. Offensichtlich ist für mich, dass sich etwas grundlegendes in unserer Sicht auf die Welt ändern muss, damit die Erde und die Menschheit weiterhin hier leben können.                                                                                                                                 Viel über die Wendezeit  gesprochen und geschrieben worden. Von den wildesten Weltuntergangsprophezeiungen bis hin zur vollständigen Leugnung, dass dieser Zeitpunkt überhaupt eine Bedeutung hat.

Ich kann nicht entscheiden, wer hier Recht oder Unrecht hat. Fakt ist, dass das Thema notwendiger Wandel Erwähnung findet, in den Überlieferungen vieler Völker.  Es taucht auf in den Überlieferungen der Maya, der Hopi, der Hindu, der Ägypter und sicherlich noch in weiteren, vielleicht nur mündlichen, Überlieferungen. Kürzlich sah ich einen Fernsehbericht über unveröffentlichte Quellen der christlichen, auch der alttestamentarischen Berichte, die die Zeitenwende ebenfalls erwähnen.

 Das fällt auf!

 Ich möchte Euch hier mit meinen Gedankengängen vertraut machen

 

Ich bin vollkommen davon überzeugt, dass es jetzt

für die gesamte Menschheit darum geht,

den Geist der Trennung zu überwinden,

um den Geist der Einheit wieder zu finden.

 

Wenn ich ganz weit zurück denke und fühle, so komme ich zu dem Schluss, dass die menschlichen Völker an ihrem Anfang noch im Geist der Einheit lebten, allerdings war ihnen das völlig unbewusst..Mit der Entwicklung der Denke, kam dann der Geist der Trennung, denn mit ihr kam die Angst: vor Hunger, Kältnis, Vernichtung, Ausgrenzung, Tod und Leid.

Vorher mag es so gewesen sein, dass Dinge einfach geschahen und nicht bewertet wurden. So gingen Sterbende einfach in den Schoss von Mutter Erde zurück, die Zurückbleibenden drückten ihre Trauer aus und das Leben ging weiter, ohne großen Hader. Das Leben war einfach - man kam aus der Mutter und ging wieder zur Mutter. Dazwischen trug jeder nach seinen Kräften dazu bei, das Leben zu gestalten, so dass alle ihr Auskommen hatten.

Die spirituelle Führung erfolgte durch die Weisen, die zu allen Zeiten eine höhere Wahrnehmung und einen weiteren Zugang zu Informationen hatten. Ihre Erkenntnisse, entstanden aus der Versenkung in Gott oder Göttin, und nicht aus dem Nachdenken und erarbeiten kognitiver Problemlösungsstrategien.

Irgendwann aber entwickelte der Mensch das Denken und Bewerten, und erkannte die Unterschiede zwischen dem einen und dem Anderen und unterzog diese Unterschiede einer Bewertung.
 Ob das wohl der Zeitpunkt war, zu dem unserer Überlieferung nach, Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis aßen, und dadurch aus dem Paradies, aus dem Bewusstsein der Einheit, verstoßen wurden?
Plötzlich war es wichtig, ob man Mann oder Frau war, ob man dies oder jenes konnte. Plötzlich waren die Fähigkeiten des Jägers wichtiger, als die des Sammlers, des Steinhauers, usw. So entstanden Hierarchien und Machtstreben. Die Menschen, die vorher vielleicht vertrauensvoll gewandert waren, begannen, um sich zu schauen, Unterschiede zwischen sich und anderen Stämmen zu erkennen, und daraus Angst vor dem Fremden zu entwickeln.

 

Später begannen sie, Land in Besitz zu nehmen, damit sie sicher sein konnten, genug Nahrung und Besitz zu haben, um Krankheit, Hunger und Tod zu vermeiden. Immer mehr suchten die Menschen Sicherheit in der Materie, in Besitz und Abgrenzung. Das Wissen, dass es Sicherheit nur in mir und meiner Beziehung zur Einheit geben kann, ging verloren. Mit dem zunehmenden Bevölkerungswachstum entwickelten sich unterschiedlich Völker, die bestimmte Landstrecken zu ihrem Besitz erklärten und innerhalb ihrer Grenzen die unterschiedlichsten Machtstrukturen entwickelten. Alles, was außerhalb der Grenzen lag, war erst mal fremd und feindlich. Es entstanden Religionen mit ausgefeilten Götterhimmeln, wo jeder Gott so seine Aufgabe hatte, und selbst die Götter untereinander konkurrierten. Bis in die Spiritualität hinein hatte sich der Geist der Trennung durchgesetzt. Alles war von Angst, Machtstreben, Fremdbestimmung usw. überlagert. Selbst Gott zerfiel in der Sicht der Menschen in viele, voneinander getrennte, weil konkurrierende, Götter.

 Ich spreche hier natürlich nicht von den Völkern, die es teilweise bis heute geschafft haben, im Geist der Einheit zu bleiben. Forscher beschreiben, dass sie oft voll kindlichen Vertrauens und voll kindlicher Neugier auf das Neue, Fremde, seien. Sprach nicht Jesus, der große, erleuchtete Meister unserer Zeit: "und ihr sollt werden, wie die Kinder, denn ihrer ist das Himmelreich?"

 Im Prinzip entstand eine Situation, wo die Menschheit sich in viele kleine Gemeinwesen spaltete. Jede dieser Gruppen glaubte, es "richtig" zu machen, und damit überlegener, reicher, wehrhafter, religiöser zu sein, als andere. Man glaubte zunehmend, die Herausforderungen des Lebens durch Vorschriften, Strafen, Krieg, Macht und Gewalt in den Griff zu bekommen.

 Irgendwann dämmerte es den unendlich vielen kleinen Kriegsherren, dass diese Zersplitterung nicht das optimale war. So etwas wie Friedensbünde, Zusammenschlüsse verschiedener Art begannen, zu entstehen. Vom bewussten Denken her versprach man sich von größeren Gebilden mehr Sicherheit, Macht, Besitz.....

Vom Unterbewussten, von der höheren Weisheit der Seele und des Geistes her, mag hier der Wendepunkt gewesen sein, vom tiefsten Geist der absoluten Trennung zurück in Richtung Geist der Einheit. Aber alles vollzog und vollzieht sich immer noch weitgehend unbewusst.

 Wenn wir in der Geschichte zurückblicken sehen wir aber doch, dass sich immer größere Einheiten des Zusammenlebens entwickelten. Von Stammesgemeinschaften über Dörfer, Städte, Grafschaften, Fürstentümer, Königreiche, Kaiserreiche.... wurden die Staatengebilde immer größer und damit die Notwendigkeit der Zusammenarbeit immer dringlicher. Über die Erfahrung der Folgen der Getrenntheit kam der Impuls zur Weiterentwicklung und zum Zusammenschluss. Genau so, wie wir es in unseren individuellen Leben auch immer wieder erleben.
Im Zuge dieser Entwicklung wurden aus den reichhaltigen Götterhimmeln auch wieder Ein-Gott Religionen.                                                                                                                                            Vom Bewusstsein her vollzog sich aber alles noch im Gedanken an das, was die Menschen trennt, so dass bis heute es darum geht: wer hat am meisten Macht und Einfluss, wer hat recht. Wer hat den "richtigen" Gott.
Heute haben wir riesige Staatengebilde, die in sich die unterschiedlichsten Kulturen beherbergen. Wir bewegen und auf dieser Ebene in Richtung Einheit., wenn auch unter großen Diskussionen und Schwierigkeiten.                                                                          

Vom Denken her sind wir aber noch sehr im Geiste der Trennung und des Bewertens verhaftet.

Aus meiner Sicht, um nun auf die Bedeutung der Wendezeit zu kommen,  dienen all die energetischen Veränderungen, die geschehen sind, der Vorbereitung darauf, dass wir kollektiv wieder in das Bewusstsein der Einheit eintreten können, und zwar als verkörperte und im höchsten Sinne eigen - mächtige, voll bewusste Wesen.

Jesus hat es uns vorgemacht, hierin erkenne ich den Geist seiner Lehre und den Sinn seines Kreuzigungstodes.

Nach meiner Erkenntnis markiert der 21.12.2012 den Wendepunkt,  

zu dem alles so vorbereitet ist,

dass es allen Menschen immer leichter fällt,

diesen Bewusstseinswandel zu vollziehen,

bewusst, beabsichtigt und auch im Denken. 

Wir können nicht in das Paradies zurückkehren, in dem wir gelebt haben, weil wir unbewusst waren. Heute haben wir die Gelegenheit, bewusst ein solches Paradies des Vertrauens, des Mitgefühls und des segensreichen Miteinanders zu erschaffen. Es hat Jahrtausende gedauert, den Berg hinab ins Tal der Trennung hinunterzugehen, das Tal der Dunkelheit haben wir schon  durchschritten. Nun klettern wir schon seit länger Zeit den Weg der zur bewussten Einheit führt, wieder hinauf.
Wir sind dem Gipfel, wo der Geist der Einheit wohnt schon recht nahe, wenn es auch nach menschlicher Zeitrechnung noch viele Jahre dauern mag, bevor wir uns behaglich auf ihm niederlassen können.

Diese Jahre mögen große Veränderungen und Herausforderungen enthalten, aber:

je mehr Menschen bereit sind, ihr Denken zu verändern,

und Bewusstheit in ihr Denken, fühlen und Händeln zu bringen,

 

desto leichter wird es.

Wir müssen erkennen:

 es gibt nichts außer Gott, so wie es die Bibel und viele andere Bücher der Weisheit beschreiben. Gott ist all gegenwärtig, er ist in allem, alles, was ist, ist Gott. Wie das verstanden, gelebt und ausgedrückt wird, ist individuell sehr verschieden, aber alles ist Gott.

 

 Daraus folgt:

 

 es gibt nichts Fremdes, sondern nur Ausdrucksformen von Gott, die mir unbekannt sind. Sie mögen mir unverständlich sein, ich mag ein Urteil über sie haben, aber sie sind genauso Bestandteil des Einen, wie ich selbst.

 

 

 Wir müssen erkennen:

es gibt jetzt nichts, worauf wir leben können, außer der Erde. Diese Erde ist allgegenwärtig, untrennbar und immer eins mit uns allen, also auch Gott.

Was an einem Ort geschieht, beeinflusst den Rest der Welt. Erde, Feuer und Luft, die beweglichen der vier Elemente, machen nicht an Landesgrenzen halt.

Was hier in die Luft gelangt, erreicht die ganze Welt.

Was dort geschieht, wirkt sich hier aus. Es ist eins.

Der Gedanke, dass mich nicht angeht, was dort geschieht, weil es ja so weit weg ist, eine andere Kultur eine andere Religion, eine andere Staatsform........ ist eine Illusion.

 Alles hängt mit allem zusammen.

 

 

Wir müssen erkennen:

in diesem ungeheuer großen und komplexen Gebilde Erde und Menschheit gibt es nur ein einziges winziges Teilchen, über das ich wirklich Macht habe, auf das ich wirklich Einfluss nehmen kann: 

 

und dass bin ich, mein Denken, mein fühlen und handeln.

 

Könnt ihr euch vorstellen, was geschieht, wenn viele Menschen das verstehen, bejahen und aktiv in ihrem Leben umsetzten?

Wenn sie aufhören, den Gedanken zu nähren:

-was soll ich denn da tun, ich kann doch Garnichts machen, wenn die andren, der Staat, es nicht macht.-

 Versteht mal: für alle anderen außer mir, bin ich der Andere, der ja auch nichts tut,

 

Stellt Euch vor  dass das verändert werden kann.

 

Ja, das kann es, denn auf uns selbst haben wir alle Einfluss. Mehr als wir denken!!!

Mit den Veränderungen, die ich an mir selbst vornehme ändert sich die Welt.

Jeder Gedanke, der im Geist der Einheit, also ohne trennende Bewertung, gedacht wird, speist diese neue Möglichkeit in die morphogenetischen Felder ein, die uns alle verbinden und aus denen wir alle schöpfen.

Jede Handlung, die im neuen Geist vollzogen wird, wirkt heilend auf die Welt.

Wir können die Hilflosigkeit überwinden, und uns unserer Macht und Handlungsfähigkeit immer bewusster werden. Dabei dürfen wir ganz Mensch bleiben.

Dafür gibt es einfache, im Alltag problemlos anwendbare Instrumente ,die bei reichlicher Nutzung in der Lage sind, alles zu verändern. Ich habe sie oben, im ersten Artikel benannt. 

 

Lasst uns alle die Chance nutzen!!!!



 

Eva-Elisabeth Bouizedkane, Dezember 2012